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Creative Industries Styria – Design in Holz
 
Unterstützung bei der Prototypenentwicklung eines Designobjekts mit komplexer Geometrie aus Sperrholz. Überprüfung der grundsätzlichen Machbarkeit unter der Anforderung vorgegebener Qualitätskriterien und mit der Zielsetzung einer wirtschaftlichen Ausrichtung auf eine Kleinserienproduktion. Die Abbildung des Prozesses mit einem 6-Achs Industrieroboter steht im Zentrum der Untersuchung.
 
Design Team: Carlos Tinoco de Castilla, Paul Frick, Hannes Freiszmuth
 
Consulting Wood: Manfred Lackner
Team TU Graz: Robert Schrempf, Ass. Prof. Dr. Andreas Trummer

Partner: Oesterreichische Forschungsfoerderungsgesellschaft
Partner: HIZ Holzinnovationszentrum Zeltweg
Partner: CIS Creative Industries Styria

 
Projektbeschreibung:
 
Ausgangspunkt für die Prototypenproduktion sind folgende zwei Kriterien:

// Materialtauglichkeit und Machbarkeit
// Kosteneffizienz in Hinblick auf die
Serienproduktion.
 
a. Material: welches Holz eignet sich, wie muss gefräst werden:
Lösungsvorschlag: Vertikale Schichten, geklebte Fugen. Vorteile und Nachteile abwiegen.
 
b. Plan/Vorlage für Roboter: Wie muss der Plan im Detail aufbereitet
werden, wie viele Teile sind notwendig, was ist sinnvoll? Ein kleiner Ausschnitt (Dummy) soll für den Test aufbereitet werden.
 
c. Plan muss in die Programmiersprache des Roboters umgeschrieben werden – TU hat die geeigneteren Kapazitäten.
 
d. Produktionsprozess muss definiert werden., ebenso ein Zeitplan.
 
Im Bereich der Herstellung von parametrisch gestalteten Objekte wird derzeit bei den meisten Herstellern auf Handarbeit zurückgegriffen. Wir haben ein Projekt vorliegen, das in unterschiedlichen Maßstäben in Möbelbau, Raumgestaltung und Architektur eingesetzt werden kann. Da das Projektkonzept national und international auf positive Reaktionen gestoßen ist, werden wir es für die Kleinserienproduktion vorbereiten. Insbesondere soll die automatisierte Fertigung in Holz durch eine 7-Achs-Roboter-Anlage mit "ABB IRB 6660" für dieses Objekt einen Innovationsschritt setzten. Durch gestaltabhängige Komplexität sind herkömmliche teilautomatisierte Fräsarbeiten eingeschränkt möglich, insbesondere die dreidimensionale Fräsung konkaver Formen ist im erforderlichen Maß erst mit diesem Roboter möglich. Andere Herstellungsverfahren, wie zB. „Rapid Prototyping“, sind aufgrund des Zieles der Kleinserienproduktion nicht gewünscht und aufgrund der aufrechten Kooperation mit der Holzindustrie nicht Ziel im Projekt.
 
Laufzeit: 2012 -